6 Ergebnis(se) werden angezeigt

Digitale Souveränität

Wirtschaft und Verwaltung in Europa sind komplett von wenigen großen Tech-Konzernen aus den USA abhängig. Wenn Microsoft, Google und Amazon den Stecker ziehen, geht hier nichts mehr. Diese Abhängigkeit besteht zwar schon seit vielen Jahren. Als Problem nehmen Politik und Unternehmen sie aber erst seit Beginn der zweiten Amtszeit von US-Präsident Trump wahr – und wollen gegensteuern. Auf zahlreichen Gipfeln und Konferenzen wird über digitale Souveränität diskutiert. Wirklich passiert ist aber noch nichts. Nur einige Pioniere arbeiten daran, sich von den großen US-Techfirmen zu lösen. Dabei sind sich die meisten Fachleute einig: Europa muss schnell handeln, um nicht zu einer digitalen Kolonie zu werden.

Mein Radio-Feature für die Sendung Zeitfragen läuft am Dienstag, 20. Januar 2026, um 19:30 bei Deutschlandfunk Kultur.

Die Zukunft der Messen

Corona hat das Messegeschäft besonders hart getroffen – und beeinträchtigt es auch weiterhin. Messen werden abgesagt, verschoben oder ins Internet verlegt. Es ist unwahrscheinlich, dass die Branche wieder an die Zeit vor der Pandemie anknüpfen kann. Um trotzdem zu überleben, müssen sich die Messegesellschaften etwas einfallen lassen; sie setzen auf Digitalisierung und erweitern ihre Angebote über die eigentliche Messe hinaus. Aber lässt sich damit genug Geld verdienen, um den milliardenschweren Messemarkt zu retten? Welche Folgen hat das für Unternehmen im Bereich Messebau und Veranstaltungstechnik, Eventagenturen, Catering-Dienste? Die Branche steckt mitten im größten Umbruch seit Jahrzehnten – und wird danach nicht mehr die alte sein.

Unser Radio-Feature bei WDR 5 lief am 24. Juli 2022.

Unser Feature bei Deutschlandfunk Kultur lief am 12. Juli 2022.

Der Boom der Lieferdienste

Ein netter Abend im Restaurant, ein Bummel über den Wochenmarkt, der gewohnte Wocheneinkauf im Supermarkt – die Corona-Pandemie hat damit vorerst Schluss gemacht. Online-Lieferdienste sind eingesprungen – und machen ein Bombengeschäft.

Lebensmittel liefern lassen, das war vor Corona etwas für eine Minderheit. Dank Maskenplicht und Angst vor Ansteckung haben die Verbraucher ihre Skepsis gegenüber Online-Supermärkten überwunden. Die Anbieter bauen ihre Kapazitäten aus, weil sie mit einem dauerhaften Trend zum digitalen Einkauf rechnen – und davon profitieren wollen. Im Gegensatz dazu ist die Lieferung frei Haus für viele Restaurants reine Notwehr. Wegen der Shutdowns kämpfen sie ums nackte Überleben – mit Hilfe von Lieferdiensten. Das hat dem Marktführer Lieferando viele neue Kunden gebracht – und viel Kritik an viel zu hohen Provisionen und miserablen Arbeitsbedingungen für die Fahrer. Dok 5 hat Lieferfahrer begleitet, Restaurants und Verteilzentren besucht und zeigt, was zwischen Bestellung und Auslieferung hinter den Kulissen der Lieferdienste passiert


Dok 5 – Das Feature | 11. April 2021, 13.04 – 14.00 Uhr | WDR 5